Morgen Abend beginnt Purim – einer meiner liebsten jüdischen Feiertage. 🎭✨
Purim erinnert an die Befreiung des jüdischen Volkes im alten Persien. Die Geschichte ist im Buch Esther überliefert: Haman, der Berater des persischen Königs, plante die Vernichtung aller Juden und zog das Los, um den Tag dafür festzulegen – daher auch der Name Purim, was "Lose" bedeutet. Doch Königin Esther und ihr Cousin Mordechai durchkreuzten seinen Plan und das jüdische Volk wurde gerettet.
Gefeiert wird mit Verkleidungen, dem Vorlesen der Megillah, dem Verschenken von Speisen und natürlich mit Hamantaschen – diesen dreieckigen Taschen, die Hamans Hut symbolisieren.
Traditionell werden sie mit Weizenmehl, Butter und Ei gebacken – für viele schwer verdaulich. Damit wirklich alle mitfeiern können, habe ich eine vegane, glutenfreie und histaminarme Version kreiert.
Buchweizenmehl ist trotz des Namens komplett glutenfrei und liefert pflanzliches Protein, Magnesium und Ballaststoffe. Das Leinsamen-Ei ersetzt das klassische Ei und bringt Omega-3-Fettsäuren mit. Mandelmus macht den Teig geschmeidig und sorgt für gesunde Fette.
Bei der Füllung hast du die Wahl: klassisch mit Schoko-Mohn, fruchtig mit Marmelade oder mein Favorit – selbstgemachtes Dattel-Karamell. Ich habe alle drei Versionen gemacht und sie sind alle unglaublich lecker!
Ein Rezept mit Geschichte, Bedeutung und ganz viel Geschmack. Chag Purim Sameach! 🎉